|
|
|
|
Elke und Tina on Tour: 10. April - 2. Mai 2009 Flug:
Lufthansa HH - MÜ - Chicago - Los Angles -
MÜ - HH für 878 Euro |
|
| Freitag, 10. April 2009
|
| Ankunft Chicago: 18:15
Uhr
Hotel: Inn Of Chicago Preis pro Nacht: ca. 47 Euro pro Nase über HRS gebucht. Wetter: A....kalt - 7 Grad bei Ankunft Der Flug war anstrengend, aber es gab so viele Filme (Twilight, Buddenbrook und und und), dass wir die 9,5 Stunden dann noch ganz gut überstanden haben. Der Service von Lufthansa war wirklich gut. Die Einreise verlief bei mir sehr gut, die üblichen Fragen, alle Fingerabdrücke und fertig. Elke musste mir ihrer Greencard ins Büro. Eine gute Stunde habe ich draußen auf sie gewartet. Sie musste die Greencard abgeben, weil sie ein Jahr lang nicht in den USA war. Wenn sie 500 $ bezahlt hätte, hätte sie noch eine Verlängerung bekommen. Die Beamten waren aber alle sehr nett. Mit dem Taxi fuhren wir ins Hotel, wo unser über HRS gebuchtes Zimmer leider nicht reserviert war. Das ist mir auch noch nie passiert. Aber es war kein Problem, man hatte ein Zimmer zum HRS-Preis für uns. Wir waren noch kurz ein Wasser kaufen, dann sind wir auch ins Bett gefallen. |
![]() |
| bla bla | |
| Samstag, 11. April 2009
|
|
|
Heute hatten wir um 5.10 Uhr ausgeschlafen. Um 7.30Uhr frühstückten wir und haben uns dann zu Fuß Richtung Millenium Park aufgemacht. Wir wussten nicht so richtig, wo man eine Tageskarte kaufen konnte. Der Busfahrer meinte, es ist gar nicht weit, war es auch nicht. Noch ein kurzer Shoppingstop am Hard Rock Hotel, wo Elke ihren ersten Einkauf getätigt hat, einen Gitarrenpin für ihre Sammlung. Dann weiter zu "The Bean", wie das Ding da rechts im Volksmund heißt. Natürlich mussten wir auch noch den offiziellen Startpunkt der Route 66 fotografieren. Dann haben wir an der Loop gefragt, wo man die Tageskarte bekommt. z.B. bei den CVS Drugstors. Für 5,75 $ konnten wir nun den ganzen Tag Bus und Bahn fahren. Wir waren auf dem Sears Tower, bei Macys (die hatten eine fantastische Blumendeko aufgebaut), haben wir uns mit den wichtigsten Kosmetikartikeln eingedeckt, die hier bei dem Dollarkurs zur Zeit viel billiger sind als bei uns. Dann war es auch bald Mittag, und wir fuhren zum Hard Rock Cafe, auf ein richtiges amerikanisches Mittagessen. Danach war ein Einkehrschwung im Hotel angebracht, nur ein bisschen Ausruhen. Dort stellte ich fest, dass ich meinen Ersatzakku verloren hatte. Also nix wie runter zum Concierge und nach dem nächsten Fotoladen gefragt. Ohne zweiten Akku geht gar nichts. |
![]() |
| Nach der Pause war noch shoppen bei GAP angesagt, der genau gegenüber vom Hotel war. Das Hotel lag direkt an der Michigan.Ave. Für den Preis echt nicht schlecht. U.a. waren wir in einem Laden für Puppen - American Girls Place. Der Wahnsinn, was es da für Puppen gab, dazu passend für die Besitzer die gleichen Klamotten. Langsam bummelten wir die Michigan Avenue zum Hancock Tower noch um den Abschlusscocktail des Tages im Hancock Center im Signature Room zu nehmen. Es sind dann zwei Cocktails geworden, den Preis erwähnen wir hier lieber nicht. Aber die Aussicht rechts hat ihren Preis. Gott sei Dank bekamen wir keinen Tisch direkt am Fenster. Dort standen nämlich ständig Leute zum Fotografieren hinter einem. Wir haben dort natürlich auch unsere Fotos gemacht. Nun sortieren wir schon mal die Sachen für morgen. Wir machen drei Kreuze, wenn wir endlich unser Auto haben und man seine Sachen ein bisschen verteilen kann. Heute morgen war auf den Straßen schon nicht so viel los wie wir erwartet hätten, morgen wird sicher noch weniger los sein. |
![]() |
| Sonntag, 12. April 2009
|
|
| Strecke: Chicago
- St. Loius
gefahrene Meilen: 328 Motel/Hotel: St. Louis Union Station Marriott Preis pro Nacht: 122 $ AAA-Rabatt |
Tipp des Tages: Sonntag Morgens ist das raus fahren aus Chicago am einfachsten. Die Strecke nach St. Louis ist sonst kaum an einem Tag zu schaffen. |
| 8:00 Uhr in der State
Street/401 North State Street das Auto abholen. Wir sind die ersten und
bekommen einen weinroten Ford Edge, den wir auf den Namen "Roter
Baron" taufen. Gott sei Dank ist Sonntag und dann auch noch Ostern.
So kommen wir zügig und ohne Probleme aus der Stadt. An einem Wochentag
möchte ich mir nicht den richtigen Weg suchen müssen.
Wir haben diesen Ostersonntag nicht mit Eiersuchen sondern mit "Historic Route 66"-Schildern verbracht. Es gibt doch mehr davon, als wir gehofft haben, aber trotzdem fehlen an den entscheidenden Stellen immer welche. Einige Extrakilometer finden sich heute auf unserem Kilometerstand. Die erste Enttäuschung: Wir haben das Gefängnis in Joliet nicht gefunden. Wir sind beide davon ausgegangen, dass es genau an der Route liegt - denkste Puppe. So ein Mist - aber was soll es, nicht aufregen! Nächster Stopp der Gemini-Man in Wilmington. Dort haben wir auch ein tolles zweites Frühstück zu uns genommen. Weiter Richtig Dwight, Odell und Springfield (IL). Ein kurzer Stopp am Grab Abraham Lincolns ist für uns ein MUSS. Wir waren schon einmal am Lincoln Memorial in Washington und auch in Gettysburg am Soldatenfriedhof, wo er seine berühmte Gettysburg Adress zur Einweihung des Friedhofs gehalten hat. Die Rede war nur 2,5 Minuten lang, sie gilt als rhetorisches Meisterwerk. |
![]() |
| Der Hauptredner sprach 2
Stunden und keiner weiß mehr so genau, worüber er sprach. Lincolns Rede
stellte das Demokratieverständnis der USA dar, so wie es auch heute noch
von den US-Bürgern empfunden wird. Leider
war das Grab geschlossen, wie so vieles an diesem Ostersonntag. Das
Wetterglück hatte uns mittlerweile auch verlassen und der Himmel war
ziemlich grau. Hoffentlich fängt es nicht noch an zu regnen.
Verzweifelt versuchten wir so gegen 18 Uhr den Eingang nach St. Louis zu finden. Noch nie habe ich eine so schlecht ausgeschilderte Stadt gesehen. Das Marriott-Hotel in der alten Union Station ist toll, ein riesiger Komplex, der heute aber wie ausgestorben ist. Ostern oder doch schon die Finanzkrise ? Wir ließen den Wagen parken, nicht eine Meter mochten wir mehr fahren. Die Tankanzeige leuchtete auch schon länger. Morgen müssen wir erst mal tanken, bevor es weiter geht. Den Abend haben wir wieder im Hard Rock Cafe beschlossen, dem letzten auf unser Reise. In LA waren wir 2002 schon. Das Essen ist einfach lecker dort. Der Gin Tonic war so stark, dass Elke auch keinen Absacker mehr an der Bar mochte. |
![]() |
| Montag, 13. April 2009
|
|
| Strecke: St. Louis -
Springfield (MI)
gefahrene Meilen: 280 Motel/Hotel: Lamplighter Inn Preis pro Nacht: 76 $ |
Tipp des Tages: Genauere Karten helfen, um "richtig" aus St. Louis rauszufinden.Wir haben jetzt eine gekauft "Historic Route 66" Made in USA. |
| Frühstück haben wir auf dem
Zimmer genommen, Kaffeemaschinen sind ja immer auf dem Zimmer, Bagel aus
dem Shop in der Halle.
Erste Amsthandlung nachdem uns das Auto vorgefahren wurde - tanken !! Die Anzeige blinkte schon länger. Dann zum Gateway Arch, der leider bei dem Regen kaum zur Geltung kam. Dann wollten wir gleich weiter. Wir hatten keinen Ehrgeiz St. Louis über die Route 66 zu verlassen, von der war eh in der Stadt nicht viel übrig. Aber überhaupt rauszukommen war nicht ganz einfach. So haben wir noch eine kleine Stadtrundfahrt gemacht. Die Stadt muss im Sommer wirklich toll sein. Wir haben die Auffahrt auf eine Interstate gefunden und sind in Eureka wieder runter um dort erst mal in den ersten riesigen Supermarkt das Nötigste einzukaufen. Diese Supermärkte - einfach ein Traum ! Auf dem Weg Richtung Cuba haben wir uns dann richtig verfahren. Ob die anderen Route 66-Fahrer die ihre Berichte online gestellt haben, sich nie verfahren haben oder haben sie das unter den Tisch fallen lassen. Wir sind jedenfalls heute richtig im Kreis gefahren und wissen nicht warum ! Aber egal - es war eine wunderschöne Strecke, bis auf den Regen, der uns nicht wirklich fotografieren ließ. Endlich waren wir in Cuba und haben im strömenden Regen das "Wagon Wheel Motel" fotografiert. |
![]() |
| In Fanning gibt es den
größten Schaukelstuhl der Welt zu sehen und einen sehr netten
Generalstore. Dort haben wir einen Deutschen getroffen, der in Hollywood
als Schauspieler gearbeitet hat und jetzt unterwegs in den USA, ist um
einen Film über positiv eingestellte Amerikaner nach der Wahl zu machen.
Bei Waynesville sind wir dann in einen Megastau gekommen, auf der Interstate ging nichts mehr und auf der Route daneben auch nicht. Wir sind dann einfach den Locals gefolgt, mitten durch den Wald, über überflutete Straßen (so sieht unser Auto jetzt auch aus) und wir sind doch tatsächlich hinter dem Stau wieder auf der Route 66 rausgekommen. Wir fanden uns großartig nach der Ehrenrunde, die wir heute schon hinter uns hatten. In Lebanon haben wir dann noch schnell das "Munger Moos Motel" aus alten Route 66-Tagen fotografiert und haben dann in der Nähe von Springfield (MI) Quartier bezogen. Dort hatten wir - nach dem Reisebericht schreiben - noch einen netten Abend in der Bar, wo eine Deutsche arbeitet, die seit über 30 Jahren dort ist. Sie freute sich mal wieder deutsch zu sprechen. Außerdem waren noch zwei Jungen da und wir haben uns über die Unterschiede zwischen den USA und Deutschland unterhalten. |
![]() |
| Dienstag, 14. April 2009
|
|
| Strecke: Springfield
(MI) - kurz vor Tulsa
gefahrene Meilen: 230 Motel/Hotel: LaQuinta Inn Preis pro Nacht: ca 85 $ |
Tipp des Tages: Auf jeden Fall den Abstecher über die OLD ROUTE 66 (nach Joplin) nehmen und genug Zeit für das Coleman Theater einplanen. |
| Hurra, kein Regen mehr und die
Sonne kommt raus. Wäre beim Tanken zwar fast noch erfroren, aber es wurde
immer wärmer. Ein toller Tag - genau so hatten wir uns das
vorgestellt.
Wir fuhren über Land, erster kleiner Stopp in Halltown. Leider hatte der Andenkenladen zu, dann weiter nach Carthage (gesprochen: KA-sitch), dort gibt es das wunderschöne "Jasper County Gourthouse" zu sehen, mit einer kleinen Ausstellung u.a. zum tapferen Soldaten Jasper, der im Unabhängigkeitskrieg gekämpft hat. In Carthage sollte man es nicht versäumen, noch die alten Häuser in der Grand Street zu sehen. Richtung Joplin durch Webb City an den betenden Händen vorbei, darf man (hinter Joplin) auf keinen Fall den Abzweiger zur "OLD ROUTE 66 NEXT" verpassen um nach Galena zu kommen. Ein ganz altes Stück Mother Road Richtung Kansas. Galena liegt bereits in Kansas und dort gibt es für Fans des Films "Cars" (natürlich auch für Nichtfans) viel zu entdecken. Wir haben uns lange mit Melba unterhalten, sie hat uns die vielen Zeitungsberichte gezeigt, in denen über Galena und Cars berichtet wird. Der Wagen rechts hat die Pixar-Leute zu Tow Mater inspiriert. |
![]() |
| Ein Stop der wirklich Spaß
gemacht hat. Viele Gebäude in Galena finden sich in Cars wieder.
Ehe wir uns versahen, waren wir auch schon in Miami, wo man auf keinen Fall die kostenlose Führung im Coleman Theater verpassen sollte. 1,5 Stunden waren wir mit Mister Erwin im Theater unterwegs, in dem schon so viele große Stars in 30er und 40ern aufgetreten sind. U.a. Marlene Dietrich, Cary Grant, Doris Day, Jerry Louis und viele mehr. Da wir nach einer halben Stunde allein mit ihm unterwegs waren, haben wir auch viel über die Wahl gesprochen. Er sprach ein tolles deutliches Englisch, er war mal Lehrer. Wir durften uns auch in die Garderobe auf den Schminkplatz setzen. Auch hätten wir auf dem Steinway-Flügel spielen dürfen, wenn wir denn gekonnt hätten. In Foyil sollte noch ein ganz altes Stück Route zu sehen sein, aber das haben die Bewohner eiskalt übergeteert. Dort muss man nicht mehr ran fahren. Schade ! Wir sind dann fast noch bis Tulsa gefahren, hier gab es mehr Motels, aber auch das war nicht so einfach. Morgen müssen wir erst mal wieder den richtigen Ansatz auf die Route finden und dürfen auch nicht die wichtigsten Highlights von Tulsa verpassen. |
![]() |
| Mittwoch, 15. April 2009
|
|
| Strecke: Tulsa -
Oklahoma City
gefahrene Meilen: 168 Motel/Hotel: Comfort Inn Preis pro Nacht: 65 $ - Coupon-Rabatt |
Tipp des Tages: Manchmal lohnt es sich auch die Kamera mit aufs Klo zu nehmen, wie z.B. im Jasper Courthouse oder heute in der Boston Church. :-) Sehr schickes Klo ! |
| Es gab ein reichhaltiges
Frühstück (kann mich nicht erinnern, dass es vor ein paar Jahren so
üppige Frühstücke in Motels gab). Man kann sich Waffeln selber machen,
Cornflakes in allen Formen und Farben usw.
Start heute morgen gegen 8.30 Uhr bei sonnigem Wetter nach Tulsa rein. Wir arbeiten mit zwei Reiseführern bzw. Routebeschreibungen. u.a. "Route 66: Der Weg ist das Ziel". Der meint doch tatsächlich, dass es in Tulsa nicht viel zu sehen gäbe. Unmöglich! Schließlich hat Tulsa nach New York City und Miami die drittgrößte Anzahl von Art-Déco-Gebäuden in den USA. Rechts die Boston Avenue United Methodist Church. Ein unglaubliches Gebäude, was man sich auf jeden Fall anschauen sollte. Von außen und von innen ! Dann suchten wir die dicke Eiche, unter der 1836 die erste Stadtratssitzung stattfand, der ein Indianer vorsaß. Ich glaube, an der Stelle haben wir beschlossen, wenn wir mal viel Zeit und Geld haben, einen eigenen Reiseführer zu schreiben. Es sind über die einzelnen Sehenswürdigkeiten zu wenig Infos vorhanden. Kaum Stadtkarten usw. Wir haben schon eine Menge selbst rausgesucht vor der Reise. Man will doch nicht nur die Route 66 abfahren, sondern auch gucken was links und rechts der Straße liegt. In der Stadt haben wir dann noch eine Stunde geparkt und waren u.a. Union Depot, das jetzt die Jazz Hall of Fame beherbergt. |
![]() |
| Auf dem Weg Richtung Oklahoma
City haben wir oft angehalten, um ein paar Fotos auf stillgelegten
Abschnitten der Route zu machen und auch mal ein kleines Stück
einzupacken. Nächster Stopp in Arcadia an der "Rounded
Barn" von 1898 . U.a. kann man dort eine
Bilder-Sammlung von runden Scheuen auf der ganzen Welt sehen. Deutschland hat
auch noch zwei.
In Oklahoma City angekommen führte uns der erste Weg in das "National Cowboy & Western Heritage Museum". Wir wollten unbedingt die riesengroße Plastik in der Einganghalle – ein Indianer auf einem Pferd "End of the Trail" sehen. Gemeint ist der "Trail of Tears", der die Indianer aus dem Osten in dieses Land zwangsübersiedelte und bei dem die meisten starben. Wir waren 1999 Cherokee, wo der Trail begann. Als wir aus dem Museum kamen, war es schon 17 Uhr und so haben wir beschlossen, auf der Interstate einmal halb um Downtown zu fahren um etwas außerhalb in "Stockyards City" im Cattelmen's Steakhouse" zu essen. Das Restaurant gibt es seit 1910. Wir hatten ein Dinner Steak, das war das kleinste und trotzdem kann ich mich jetzt kaum noch bewegen. Dazu ein Bier, das extra für Cattelmen's gebraut wird. Am Nebentisch saßen zwei ältere Herren, die uns sofort ansprachen. Hier kommt man wirklich schnell ins Gespräch mit den Leuten. Anschließend haben wir noch einen Blick in so einen riesigen Westernstore geworfen. Unglaublich, was die hier für Cowboystiefel haben. |
![]() |
| Donnerstag, 16. April 2009
|
|
| Strecke: Oklahoma City
- kurz vor Amarillo
gefahrene Meilen: ? Motel/Hotel: LaQuinta Preis pro Nacht: 59 $ - Coupon-Rabatt |
Tipp des Tages: Wenn ihr die Frontage oder Service Roads sucht - oft sind sie nicht gleich an der Interstate, sondern man muss etwas in den jeweiligen Ort fahren und dann abbiegen. |
| 8.30 Uhr wir reiten beim
blauem Himmel und Windstärke 8 vom Hof Richtung Oklahoma State Capitol.
Gibt es sonst noch eine Behörde mit einem Ölbohrturm im Garten ? Nach
einem Sicherheitsckeck kam man auch rein. Ein tolles Gebäude. Der Indianer
auf der Kuppel steht noch mal unten in der Lobby. Eine sehr beeindurckende
Bronzestatue, deren Augen einen verfolgten.
Wir fotografierten noch um das Gebäude herum. Der Wind war unglaublich stark. Ein Sturm ist im Anzug. Wir befinden uns zur Zeit im "Tornado-Belt" und es ist auch die Zeit dafür. An den Interstate-Raststätten gibt es auch Tornado-Shelter. Wir behalten den Wetterbericht im Auge. Ein ganz wichtiger Stop war für uns noch das "Oklahoma City National Memorial", das an den Bombenanschlag vom 19. April 1995 erinnert. Am Eingang die "Gates of Time", die mit der Uhrzeit 9.01 stehen für die Zeitpunkt des Frieden, das andere trägt die Uhrzeit 9.03, der Zeitpunkt in dem der Frieden gebrochen wurde. Auf beiden Toren steht: "Auf beiden Toren ist außerdem zu lesen We come here to remember those who were killed, those who survived and those changed forever. May all who leave here know the impact of violence. May this memorial offer comfort, strength, peace, hope and serenity". |
![]() |
| Unten auf dem Bild:"Field
of Empty Chairs". 9 Reihen von Stühlen, für jedes Stockwerk des
Alfred P. Murrah Buildings, das zerstört wurde, eine Reihe. 169 Stühle,
davon 19 kleine für die Kinder die sich zur Zeit des Anschlags im
Kindergarten befanden. Eine sehr beeindruckende und zu Herzen gehende
Gedenkstätte.
Dann haben wir wieder viel Gegend zu sehen bekommen. Bei Geary u.a.eine Brücke mit sage und schreibe 38 Bögen. In Clinton haben wir das Oklahoma Route 66 Museum angeguckt. Und als wir da raus kamen, fing es an zu regnen, und dann schüttete es wie aus Eimern. Der Himmel schwarz ! Das witzige ist, dass der Schreiber unseres Reiseführers fast an der gleichen Stelle das gleiche Wetter hatte. In Sayre habe ich mit Schirm in der Hand ein Bild von dem Gerichtsgebäude gemacht. Es erscheint für ein paar Sekunden im Film "Die Früchte des Zorns". Und dann wieder rasch ins Auto. In Shamrock auch nur rasch aus dem Auto gesprungen, das schöne Art Deco-Cafe fotografiert, genau so die alte Tankstelle in McLead und weiter Richtung Amarillo. Wirklich schade, bei dem grauen Himmel kommen die Gebäude so gut wie gar nicht zur Geltung. |
![]() |
| Freitag, 17. April 2009
|
|
| Strecke: Amarillo -
Santa Rosa
gefahrene Meilen: ? Motel/Hotel: Best Western Adobe Inn Preis pro Nacht: 59 $ - Coupon-Rabatt |
Tipp des Tages: In Amarillo ist der Historic Route 66 District für Antiquitätenfans sehr zu empfehlen. Am Midpoint einen Stopp im Midpoint Cafe einplanen. |
| Heute nacht ist in Amarillo
die Welt untergegangen. Mann, hat das geschüttet. Morgens war die Welt dann
wieder in Ordnung. Nur noch riesige Wolkenmassen am Horizont ließen das
Gewitter erahnen. Sehr strange - der Schreiber unseres
Vistapoint-Reiseführers hatte ein paar Meilen vorher das gleiche
Erlebnis.
Heute haben wir es ruhig angehen lassen und sind zum Frühstück in das berühmte BIG TEXAN Steak Ranch gefahren. Wir hätten zwar am Abend davor mit einem kostenlosen Limo-Service dorthin fahren können, aber wir wollten so spät kein Steak mehr essen. Wir werden alt ! :-) Der Laden wirbt mit einem kostenlosen 72 Oz. (über 2 kg) Steak. Es ist aber nur kostenlos, wenn man es inkl. Beilagen innerhalb einer Stunde (!) isst. "Many have tried. Many have failed". Der Rekord liegt bei 8 Minuten - unvorstellbar. Die Atmosphäre ist klasse und man sollte dort unbedingt einkehren ! Dann haben wir noch einen Shoppingbummel durch die Antiquitätengeschäfte im Historic Route 66-District (Georiga STr. & 9 Str) gemacht. Kaum im Reiseführer erwähnt, aber der Stopp hat sich gelohnt. Wir hätten noch stundenlang durch die Geschäfte bummeln können. Dann ging es auch schon wieder raus aus Amarillo und zur Cadillac-Ranch, die einfach zu finden war. Man konnte sie schon von weitem sehen. |
|
| Der Wind
war unglaublich. Wir mussten das Stativ mit Gewichten behängen. Ein
Kamerateam war auch gerade da und hat gefilmt. Die Dinger standen im
Wasser, aber trotz des starken Regens ging es mit dem Schlamm. Die Schuhe
mussten wir aber trotzdem wechseln, bevor wir weiterfuhren.
13.37 Uhr waren wir dann am Midpoint (1.139 Meilen) angelangt. Wir hatten allerdings sage und schreibe 245 Meilen mehr auf dem Tacho. Wir werden wohl nicht bei den Pfadfindern aufgenommen werden. :-) Kurz nach der Mitte sind wir dann nach New Mexiko rein gefahren und haben eine Stunde geschenkt bekommen. Die Landschaft sah genau so aus, wie wir uns das immer vorgestellt hatten. Die Prärie, die Weite und diese unglaublichen Wolkenformationen, fehlen nur noch die Büffel und die Indianer. Kleiner Fotostopp in Glenrio, einer Geisterstadt mit nur noch einem bewohnten Haus, wo uns drei junge Hunde nicht mehr weg lassen wollten und dann ging es schon Richtung Santa Rosa (über Tucumcari), wo wir übernachten wollten. Heute war Waschtag angesagt. Die erste Woche ist um - kaum zu glauben. Morgen geht es nach Roswell, einmal nicht ständig die Route suchen. :-) |
|