|
|
|
|
Elke und Tina on Tour: 10. April - 2. Mai 2009 Flug:
Lufthansa HH - MÜ - Chicago - Los Angles - MÜ -
HH für 878 Euro |
|
| Samstag, 18. April 2009
|
|
|
Strecke: Santa Rosa -
Roswell - Las Vegas NM
gefahrene Meilen: 336 Motel/Hotel: Days Inn Preis pro Nacht: 66 $ - Coupon |
Tipp des Tages: Für Scifi-Fans ist ein Abstecher nach Roswell ein MUSS, auf dem Weg dorthin, kann man noch das Grab von Billy the Kid in Fort Sumner mitnehmen. |
| Nach einem nicht so
besonderem Frühstück im Best Western sind wir 8.10 Uhr Richtung über
die 84 Richtung Roswell aufgebrochen. Ein Stopp in Fort Sumner am
Grab von Billy the
Kid lag quasi auf dem Weg. Wir fuhren aber erst mal eine ganze
Zeit geradeaus durch die Prärie, für diese Strecken hier ist der
Tempomat erfunden worden. Ohne ihn würde einem der Fuß abfallen, oder
man würde ständig viel zu schnell fahren.
Das Grab von Billy the Kid ist hinter Gittern, sein Grabstein wurde schon mehrere Male geklaut. Wir waren auch noch im Museum, in dem u.a. Press Release-Fotos von den Dreharbeiten zu Young Guns zu sehen waren. Gegen 11.40 Uhr waren wir dann in Roswell, keine schöne Stadt, aber das UFO-Museum war für uns ein MUSS als Fans der Serie. Unsere Helden hingen auch als Poster da. Um 13.40 Uhr sind wir wieder Richtung Santa Rosa losgefahren und waren gegen 15.40 Uhr wieder an der I 40, um dann auf der 84 ab hier die hier die alte Route 66 bis 1937 - Richtung Las Vegas NM zu fahren. Einfach gerade nach Albuquerque durchzufahren kommt für uns nicht in Frage. Die Reiseführer stellen meist beide Varianten vor. |
![]() |
| Wir waren schwer am
Überlegen, ob wir noch nach Santa Fe durchfahren. Las Vegas (NM) sollte
auch einen Blick wert sein. Also sind wir da noch kurz rein gefahren und
haben anschließend hinter der Stadt an der Interstate ein Motel gesucht. Eine Nacht wollten
wir auf jeden Fall in Santa Fe verbringen, also haben wir heute online ein
sehr schönes (nicht ganz billiges) Hotel direkt an der Plaza in Santa Fe
gebucht.
Auf dem kurzen Weg nach Santa Fe liegt morgen dann der Pecos National Historical Park. Morgen abend werden wir dann richtig schön Essen gehen und auch mal eine Margarita trinken. Schon deswegen ist ein Hotel in der Stadt besser, wenn auch teuerer. Aber wir haben ja Urlaub ! |
![]() |
| Sonntag, 19. April 2009
|
|
| Strecke: Las
Vegas (NM) - Santa Fe
gefahrene Meilen: 76 Motel/Hotel: La Fonda Santa Fe Preis pro Nacht: 207 $ - Online-Reservierung |
Tipp des Tages: Sich ein teures Hotel in der Stadt zu gönnen, war eine gute Entscheidung. Santa Fe ist auf jeden Fall einen Besuch wert. |
| Die Nacht im Days Inn ging so,
die Betten waren nicht so der Hit. Zum Frühstück war eine komplette
Softball Damenmannschaft (Teenager) angetreten, man kam kaum an den Kaffee. Start
Richtung Santa Fe um 8. 40 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und klarer
Luft. Eine Stunde später waren wir bereits am ersten Höhepunkt,
dem "Pecos
National Historical Park" 1 Meile vom Pecos River angekommen.
Hier lebten im 14. Jahrhundert die Pecos-Indianer in ihren bis zu vier Stockwerken hohen Pueblos. In diesem Dorf, das von einer Mauer umgeben war, wurde Handel mit den anderen Stämmen, aus den umliegenden Gebieten betrieben, z.B. den Apachen. 2.000 Menschen lebten hier. Ende des 15.Jahrhunderts kamen die Spanier und bauten mit Hilfe der Indianer zwei Missionskirchen. Von der zweiten stehen noch monumentale Mauerreste - siehe Foto rechts. Eine gute Stunde sind wir bei tollem Wetter durch die Ruinen gelaufen. Dann ging es auf dem Santa Fe-Trail, der hier auch die Route 66 ist, weiter nach Santa Fe wo wir um 12 Uhr ankamen. Zuerst waren wir im Visitor Center und dann haben wir uns St. Miguel und das (vermeintliche) älteste Gebäude der USA angeguckt. |
|
| Obwohl wir sehr früh in der
Stadt waren, konnten wir schon ins La Fonda einchecken. Das Hotel ist echt
stilvoll und jeden Dollar wert. Es liegt genau an der Plaza und man
braucht sein Auto hier nicht. Langsam hatten wir Hunger, und wir gingen zum
Lunch ins Ore House,
das sehr zu empfehlen ist. Nach der Margarita, kann man allerdings nirgends
mehr hinfahren. Holla, die Waldfee !
Es gibt tolle Schmuckläden in Santa Fe, wo sogar ich was finden würde. :-) Nach einer kurzen Siesta bummelten wir weiter durch die Stadt. In dieser Stadt nicht anzuhalten, wäre echt ein Frevel! Hunger hatten wir noch lange nicht, aber was solls, wenn wir schon so schön wohnen, wollten wir auch noch mal schön essen. Im Hotel-Restaurant haben wir dann nochmals zugeschlagen. Elke hatte was mit großem grünen Chili, dreierlei Käse und einheimischen Bohnen. Leider reichte der Platz nicht mehr für eine am Tisch zubereitete Guacamole - das sah fantastisch aus, was der Kellner da am Nebentisch zusammen "mörserte". Ich hatte: Tamal de la Fonda,Steamed classic tamal, wrapped in a banana leaf, filled with duck confit, New Mexico goat cheese and caramelized shallots, served with roasted tomato poblano cream. Auch sehr lecker. |
|
| Montag, 20. April 2009
|
|
| Strecke: Santa Fe -
Gallup
gefahrene Meilen: 266 Motel/Hotel: Quality Inn Preis pro Nacht: 65 $ - Coupon-Heft |
Tipp des Tages: Wenn man knapp in der Zeit ist, sollte man beim Acoma Pueblo anrufen und nach den Tourzeiten fragen. |
| Nur mühsam konnten wir uns
von den fantastischen Betten im La Fonda trennen. Man hätte die Decken
auch kaufen können, aber die waren teurer als die Übernachtung. Um 8.35
Uhr sind wir, natürlich nach einer Ehrenrunde durch die Stadt, Richtung Albuquerque
aufgebrochen. Wir wollten da auf jeden Fall in "Old Town"
die San Filipe-Kirche (rechts) angucken. Old Town Albuquerque"ist
auch schön, aber kommt doch nicht mit Santa Fe mit. Hier gab es auch jede
Menge Indianer-Kitsch zu kaufen. In Santa Fe waren doch schönere Sachen
zu bekommen.
Weiter ging es durch eine tolle Landschaft nach Isleta Pueblo. Die Kirche lag in einem Indianer-Reservat und man durfte dort nicht fotografieren. Die schneeweise Missionskirche ist aus dem 17. Jahrhundert. Keine Menschenseele war dort zu sehen, aber wir haben uns brav an das Verbot gehalten. Wir wollten uns die "Skycity" Acoma Pueblo ansehen, wo man gegen eine Gebühr fotografieren durfte. Leider haben wir die Tour rauf verpasst und haben uns dann nur mit dem Blick nach oben begnügt. Leider fehlen mir die Worte, diese traumhaft schöne Landschaft zu beschreiben, auf den Fotos kommt die Weite nicht wirklich raus. Es fehlt eigentlich nur noch ein Indianer, der sein Pferd oben auf dem Plateau zum Stehen bringt und über die Weiten blickt. |
![]() |
| Am Skycity Infocenter waren
auch ein paar schöne Schmuckstände, an denen ich dieses mal nicht widerstehen
konnte. Ich kaufe sonst nie Schmuck, aber die Sachen waren einfach zu
schön. Elke hat bei einem alten Indianer ein silbernes Armband gekauft
und ich bei dem Sohn. Das von Elke gefiel mir so gut, dass ich das dann
auch noch genommen haben. Der alte Indianer hat viel von sich erzählt, von
sieben Kindern sind 6 Juweliere.
Auf dem Weg Richtung Gallup haben wir immer angehalten, um zu versuchen diese grandiose Landschaft zu fotografieren. So richtig kommt die Weite aber nicht rüber. Kurz vor unserem Motel sind wir dann an der Continental Divide gewesen. Morgen fahren wir wohl ein Stück zurück, um noch das El Morro National Monument anzusehen und das Zuni Pueblo. Oder vielleicht doch zu den Four Corners ? Der einzige Punkt in den USA, wo vier Staaten auf einander treffen. Wir kommen zu schnell voran. :-) |
![]() |
| Dienstag, 21. April 2009
|
|
| Strecke: Gallup - Four
Corners - Holbook
gefahrene Meilen: 361 Motel/Hotel: Comfort Inn Preis pro Nacht: 56 $ - Coupon-Heft (nur 1 Bett) |
Tipp des Tages: Auch wenn man reichlich Reiseführer dabei hat, Karten studiert hat usw., kommt man mit Intuition oft am besten weiter ! |
| Heute stand ein Tagesausflug
(88 Meilen) zu den "Four Corners" - hier
treffen vier US-Bundesstaaten Utah, Colorado, New Mexico und Arizona
aufeinander - an. Bevor wir aber Richtung Norden fuhren, machten wir
einen Fotostopp am El Rancho Hotel, wo in den alten Zeiten die Stars abstiegen. Erol Flynn soll
hier mal mit dem Pferd an die Bar geritten sein.
Wieder fuhren wir gut 2 Stunden bis zu den Four Corners durch die Weiten. Wie stellte Kevin Coster bei den Dreharbeiten zu "Der mit dem Wolf tanzt" fest: Es wäre genug Platz für alle gewesen... Nach Ankunft machten wir natürlich die üblichen Fotos, die man dort macht. Jeder legte oder verrenkte sich über dem Punkt. Gepicknickt haben wir dann schließlich in Utah. Dann ging es auch schon zurück. Wir verwarfen den Gedanken im El Rancho zu übernachten, weil es noch zu früh war, als wir wieder in Gallup waren. Wir fuhren am Petrified Forest vorbei (der ist morgen dran) und suchten uns ein Motel in Holbrook. Es gibt hier das berühmte Wigwam Motel, aber wir wollten nicht so richtig. Warum wissen wir auch nicht. Später konnte ich noch einen Blick hineinwerfen. Vom Reiseführer unerwähnt - es gab schon wieder eine Stunde geschenkt. Arizona macht das Daylightsaving nicht mit. So waren wir ganz überrascht, als wir im Motel auf die Zimmeruhr guckten. |
![]() |
| Deshalb beschlossen wir noch
in den Ort zu fahren und das Joe
& Aggie's Cafe (Mexican & American Food)
auszuprobieren.
Für alle die noch nie in den USA waren, da wo die Motels sind, kommt man zu Fuß nirgends hin ! Das Restaurant ist echt "ursprünglich". Das erste Mal wurden wir gleich gefragt: You girls doing the Route 66 ?". Und schon wurden alte Fotos und Gästebücher gezeigt. Viele Deutsche würden kommen, aber immer im Sommer. Die Jungen auf den Harleys werden gern die "Credit Card Biker" genannt, weil sie sonst keine Harleys fahren. Am Nebentisch zwei "ältere" Jungen die auch die Route fuhren, aber im Wigwam wohnten. Nach dem Essen fuhren wir zum Wigwam Motel um noch schöne Bilder im Dunkeln zu machen. Vor einigen Wigwams sind alte Autos geparkt. Eine tolle Kulisse - siehe Fotos. Die "älteren" Herren (Rentner) kamen dann auch - mit einer Corvette. Ich bekam erzählt, dass es eine alte Serie aus den 50igern gibt, wo zwei junge Typen die Route mit einer Corvette fahren. Sie hätten ihr Leben drauf gewartet die Straße auch mit einer Corvette zufahren. Und nun sind sie dabei - coole Story. Den Wigwam von innen durfte ich mir auch noch angucken. Was für ein schöner Abend ! Wir sind froh, dass wir so viel Zeit haben es jetzt langsam angehen zu lassen. |
![]() |
| Mittwoch, 22. April 2009
|
|
| Strecke: Holbrook -
Flagstaff
gefahrene Meilen: 188 Motel/Hotel: Travellodge Preis pro Nacht: 56 $ - Coupon-Heft |
Tipp des Tages: Wenn es sich einplanen lässt - dann fahrt nachmittags zum Petrified Forest. Morgens ist das Licht zu hell. Noch besser: Übernachtet im Park, dann kann man die Abendstunden nutzen. |
| Heute haben wir mal wieder
festgestellt, wie angenehm der Frühling zum Reisen ist. Wir waren fast
allein im Petrified Forest und die Temperaturen
waren noch einigermaßen auszuhalten. Im Sommer muss man hier lebendig
gegrillt werden. Die Stille dort war unglaublich. Rund 225 Millionen Jahre
sind die versteinerten Bäume alt. 1906 zum nationalen Monument erklärt,
wurde 1962 der versteinerte Wald zum Nationalpark u.a., um den Wald vor
Souvenirsammlern zu schützen. Um 1890 wurden die versteinerten Bäum zu
Schleifpulver verarbeitet. Unglaublich !
Unser Reiseführer hat nicht erwähnt, dass man auch im Park wohnen konnte. Gestern gegen Abend hätten wir natürlich schöneres Licht gehabt. Auch hat unser Reiseführer nicht erwähnt, dass Arizona die Sommerzeit nicht mitmacht und somit hier die gleiche Uhrzeit wie in Kalifornien ist, mit Ausnahme der Navajo-Reservate. Die haben die Sommerzeit, weil ihre Regierung in New Mexiko sitzt. Alles klar ? Der Antelope Canyon gehört den Navajo, aber die Tour findet nach Arizonazeit statt, haben wir jedenfalls so verstanden. ich hab extra noch mal angerufen. Hoffentlich klappt das morgen alles. |
![]() |
| Natürlich
machten wir auch an der berühmten Ecke - von den Egals besungen -
in Winslow halt,
Just find a place to make your stand In Winslow nahmen wir dann auch das Mittagessen im Falcon Restaurant. Danach war wir dann zack zack am Meteor Crater. Vor 50.000 Jahren ist der hier aufgeschlagen, hat ein riesiges Loch hinterlassen und sich durch die Wucht in Luft aufgelöst. Der nächste Fotostopp sollte dann die alte Tankstelle "Twin Arrows" sein, aber die ist leider mittlerweile total kaputt. Traurig, dass sie keiner restauriert hat. Hoffentlich finden sich da noch Leute. Vor ein paar Jahren sah es da noch ganz gut aus. Gegen 17 Uhr sind wir in Flagstaff aufgeschlagen und haben gleich an der US 89 (Alte Route 66) Quartier bezogen, damit wir morgen zügig Richtung Page aufbrechen können. |
![]() |
| Donnerstag, 23. April 2009
|
|
| Strecke: Flagstaff -
Page - Flagstaff
gefahrene Meilen: 290 Motel/Hotel: Days Inn Route 66 Preis pro Nacht: 64 $ |
Tipp des Tages: Die Fototour für den Antelope Canyon lohnt sich auf jeden Fall, man hat einfach mehr Zeit. |
| Heute sind wir schon um 6 Uhr
aufgestanden, damit wir um 7.30 Uhr in Flagstaff vom Acker kamen. Gegen 10
Uhr in Page beim Antelope
Canyon-Tours, wo wir, ein paar Tag vorher von unterwegs online, die Fototour reserviert
hatten.
Um 11.30 Uhr ging es auf einem offenen Touri-Laster zum Canyon. Es hieß, für den Canyon bräuchten wir keine Jacken - aber für die temporeiche Fahrt hätte man eine gebraucht. Es waren noch andere Touren unterwegs im Canyon, als wir ankamen, aber auf die Fototour wurde Rücksicht genommen. Wir hatte alle Zeit der Welt sämtliche Einstellungen der Kamera durchzutesten. Unser Tourguide Patrick achtete drauf, dass jeder mal in einer guten Position stand. Es war doch sehr eng im Canyon. Zur Hochsaison möchten wir uns das nicht vorstellen. Ab und an kam leider mal eine Wolke und es wurde dunkel im Canyon, aber dann hat man Zeit zu begreifen, wo man eigentlich ist. Man kniete die meiste Zeit vor dem Stativ. Hab mir echt den Hals verrenkt. Wir haben viele viele Bilder gemacht, aber die können wir erst zu Hause in aller Ruhe sichten. Hier nur ein paar Beispiele. Die Fototour (2 1/2 Stunden) ist wirklich zu Empfehlen und die 50 $ auf jeden Fall wert !
|
![]() |
| Am Lake Powell waren wir für 15 $ Gebühr
für den Glen Canyon Nationalpark auch noch. Jetzt sind wir wieder in
Flagstaff direkt an der Route 66.
Gestern haben wir schon das Hotel in Las Vegas gebucht. Trotz Finanzkrise sind die tollen Hotels am Wochenende immer noch sehr teuer. Daher ziehen wir erst am Sonntag ins Luxor - über Expedia gestern gebucht, guter Preis, billiger als über Luxor direkt. Am Samstag geht es dann erst ins Howard Johnson Inn. Auch den Heliflug in den Grand Canyon haben wir eben gebucht - AUA schrie die Kreditkarte, ich hab es genau gehört ! Aber das Leben ist kurz und was sind schon Zahlen. Das Nachtleben von Flagstaff findet wieder ohne uns statt und das, wo im Museum Club (eigentlich ein MUSS für Route-Fahrer) heute Karaoke ist. Wir sind platt !
|
![]() |
| Freitag, 24. April 2009
|
|
| Strecke: Flagstaff -
Kingman
gefahrene Meilen: 160 Motel/Hotel: Travelodge Preis pro Nacht: 72 $ (Wochenende ist teuerer) |
Tipp des Tages: Wer hat, sollte ein paar Visitenkarten oder Sticker seiner Heimatstadt mitnehmen - bei vielen bekannten Route 66-Stores kann man sich so in Gästebüchern oder auch an Wänden, Decken und Fenstern "verewigen". |
| Heute lag mit die schönste
Strecke vor uns, die wir teilweise schon 2002 mal gefahren sind.
Wahrscheinlich waren wir deshalb so früh unterwegs - Abfahrt 8 Uhr. In Williams
hielten wir für einen Kaffee und ein paar Fotos. Von hier startet man
eigentlich zum Grand Canyon. Aber dem nähern wir uns dieses Mal aus der
Luft.
Und dann kam Seligman, der wohl berühmteste kleine Ort an der Route 66. Erster Stopp der Barber-Shop von Angel Delgadillo. Ihm ist es zu verdanken, dass der Abschnitt zwischen Seligman und Kingman offiziell als "Historic Route 66" bezeichnet wird. Er ist eigentlich in jedem TV-Bericht über die Route 66 zu sehen. Als ich durch die Tür ging sagte Angel Delgadillo: "Welcome home" - mir kamen fast die Tränen. Und das, wo doch unser Reiseführer von Vista Point schrieb, dass er tot ist. Sein Bruder, der das "Snow Cap Drive Inn" führte, ist gestorben. Ich schreibe heute noch eine Mail an den Verlag ! Außerdem steht da, dass er ein schweigsamer Mann war - Blödsinn ! Nachdem eine Busladung Japaner abgefahren war, erzählte er uns von all den Deutschen, die schon hier waren. Elkes Visitenkarte ist jetzt auch auf alle Ewigkeit dort hinterlegt ! Er war so rührend und gesprächig. Einfach toll, wir waren echt ganz hingerissen. Deshalb sind die Bilder mit ihm heute die Bilder des Tages. Sein Schlußsatz: "Enjoy your life, enjoy every day!" |
|
| Im Copper Cart Restaurant
haben wir uns dann einen Burger mit Pommes geteilt, dabei grinsten wir
immer noch im Kreis. Wirklich ein toller Start in den Tag.
In Hackberry darf man auf keinen Fall am "General Store" vorbei fahren. Einfach ein genialer Laden mit einer tollen Deko rundherum. Diese alten Autowracks - herrlich. Heute waren besonders viele Motorräder unterwegs. In Kingman angekommen haben wir mal gefragt, ob irgendetwas Besonderes los ist. Und es ist was los: das 'Laughlin River Run' - West Coast's Largest Motorcycle Event On The Banks Of The Colorado River. Wir wurden am Motel gefragt wo den unsere Bikes sind. Auf unser Auto zeigend wurden wir gleich eingeladen mal mitzufahren. "Nein danke" war die Antwort. Der Junge konnte es nicht glauben, dass wir ablehnten. Nie im Leben steig ich auf so ein Ding ! Noch immer brummen die Maschinen hier vorbei. Morgen geht es über die 93 nach Viva Las Vegas ! Wenn auch erst mit "schmaler Hose". |
|